Newsletter „startklar_2023“ Ausgabe 03/2021

30. April 2021

Liebe Leser*in,


mit großen Schritten schreiten wir voran und gestalten in den kommenden Wochen und Monaten wichtige Grundlagen für unsere gemeinsame Zukunft.

Der Mai stand dabei ganz im Zeichen der entsprechenden Vorbereitungen: Die Senatsausschüsse von Kaiserslautern und Landau treffen sich im Juni und Juli zu ihren gemeinsamen Sitzungen, um im Dialog die Grundordnung der neuen Technischen Universität festzulegen. Die Mitglieder der Task Force Marke haben sich inzwischen zweimal getroffen, haben dabei die Grundlagen zur Markendefinition gelegt und damit die Namensfindung vorbereitet. Wir halten Sie in der kommenden Ausgabe des Newsletters auf dem Laufenden.

Im Mai wurde der Projektbericht des HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) zur Ausstattung der neuen Technischen Universität in Verwaltung, Bibliothek und IT-Services vorgestellt. Diese Ergebnisse sind nun die Grundlage für die weiteren Gespräche von Kaiserslautern und Landau mit dem Wissenschaftsministerium insbesondere im Hinblick auf benötigte Ressourcen für die „post-merger-Phase“ von 2023-2030. Lesen Sie mehr in den Meldungen.

Neuigkeiten und Erfolge gib es in der Entwicklung des gemeinsamen Profils in Studium und Lehre sowie in der Zusammenarbeit beider Standorte. Lesen Sie dazu mehr in den Meldungen.

Wie laden Sie nun in der dritten Ausgabe des Newsletters „startklar_2023“ dazu ein, sich über die Fortschritte und Ergebnisse in der Zusammenführung zu informieren. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Ihr Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter

Präsident Technische Universität Kaiserlautern

Ihre Prof. Dr. Gabriele E. Schaumann

Vizepräsidentin Campus Landau

Projektbericht des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung vorgestellt


Der erste Entwurf des vom Wissenschaftsministerium beim HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) in Auftrag gegebenen Projektberichts wurde im Mai vorgestellt. Der Bericht gibt, auf Grundlage eines Vergleichs mit anderen Universtäten, eine Empfehlung für Strukturen, Mittel, Stellen und Ausstattung der gemeinsamen Verwaltung, Bibliothek und IT-Services der neuen Technischen Universität im Regelbetrieb. Die akademische Selbstverwaltung und die wissenschaftlichen Bereiche in Kaiserslautern und Landau sind nicht Gegenstand des Projetberichts.

Der sogenannte Regelbetrieb der neuen Technischen Universität beginnt nach Einschätzung der Expert:innen nach endgültigem Abschluss der Fusionsprozesse universitätsweit voraussichtlich im Jahr 2030. HIS HE prognostiziert dafür einen zusätzlichen grundfinanzierten Personalbedarf von insgesamt etwa 30 Vollzeitstellen, sog. Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Personalbedarf besteht dem Bericht zufolge sowohl in der zentralen Verwaltung als auch in der Universitätsbibliothek und dem Rechenzentrum. Diese Vorhersage steht unter der Voraussetzung, dass alle bisherigen Verwaltungsstellen in Landau und Kaiserslautern erhalten bleiben. Im Bibliotheksetat wird zudem ein zusätzlicher Bedarf von bis zu zwei Millionen Euro pro Jahr für Erwerbungen prognostiziert.

Strukturell schlägt der Bericht vor, dass die neue Universität eine zentrale Verwaltung, ein Rechenzentrum und eine gemeinsame Universitätsbibliothek bekommt, deren Leitungen vorwiegend am Standort Kaiserslautern verortet werden. Kanzler Stefan Lorenz betont: „Wir brauchen ab 2023 eine leistungsfähige Verwaltung. Daher müssen wir uns jetzt auf diejenigen Aufgaben und Prozesse konzentrieren, die für die neue Technische Universität „unternehmenskritisch“ sind, also dass wir gleich zu Beginn insbesondere eine funktionierende Finanz-, Personal- und Studierendenverwaltung haben. Hierzu gibt uns HIS HE durchaus diskutierenswerte Vorschläge. Die Gespräche mit den Hauptabteilungen in Kaiserslautern und Referaten in Landau wird sich daher in den nächsten Monaten primär auf die Frage der inhaltlichen Zusammenführung der Prozesse konzentrieren. Die Frage der „Zielstruktur“ der Verwaltung ab dem Jahr 2023 wird erst anschließend erörtert werden.“

Nach Einschätzungen von HIS-HE, werden für die Phase des Übergangs von 2023 bis 2030 zusätzlich „weitere erhebliche Ressourcen für die Bereiche Verwaltung, Bibliothek und Rechenzentrum benötigt“. Konkrete Aussagen zum Umfang des zusätzlichen Aufwands werden nicht getroffen.

Der Bericht wurde in seiner ersten Fassung im Steuerungsgruppentreffen von Kaiserslautern und Landau mit dem Ministerium präsentiert. Auf Grundlage der finalen Berichtfassung werden weitere Gespräch stattfinden, um den Umgang mit den Ergebnissen und der adressierten Bedarfe im Bericht sowohl für den Übergang als auch für den Regelbetrieb zu vereinbaren.

Haben Sie Fragen zum Bericht des HIS-Institut für Hochschulentwicklung? Schreiben Sie uns Ihr Anliegen an kontakt(at)startklar2023.de.

Ansprechperson(en)

Christian Dristram

Kaiserslautern
Tel.: +49 (0) 631 205-5947
E-Mail: strukturreform(at)uni-kl.de

Dominik Zeidler

Landau
Tel.: +49 (0) 6341 280 32 287
E-Mail: zeidler(at)uni-landau.de

Profil in Studium und Lehre: Schreibteam formiert sich


Im Arbeitspaket „Profil in Studium und Lehre“ des Lenkungsausschusses Hochschulentwicklung haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe in vier Sitzungen gemeinsam die inhaltlichen Grundlagen des Profil-Textes gelegt. Für die textliche Ausarbeitung wurde ein Schreibteam gegründet.

Wie zuvor die Schreibgruppe des Leitbilds, setzt sich auch die Schreibgruppe des Profils in Studium und Lehre aus jeweils drei Mitgliedern beider Standorte zusammen:

Für KaiserslauternFür Landau

Anna-Lena Hebel
Prof. Dr. Sven O. Krumke
Prof. Dr. Artur Widera

Emily Greifzu
Prof. Dr. Tina In-Albon
Prof. Dr. Sandra Nitz

 

Auf Grundlage der bestehenden Profillinien beider Standorte, dem Entwurf des neuen Leitbilds sowie der von der Arbeitsgruppe definierten Eckpunkte, erarbeitet die Schreibgruppe in den kommenden Wochen einen Textentwurf. Nach Abstimmung des Profil-Textes in den zuständigen Gremien soll dieser ab 2023 als Diskussions- und Impulspapier zur Entwicklung eines Hochschulentwicklungsplans dienen.

Ansprechperson(en)

Christoph Richter

Kaiserslautern/Landau
Tel.: +49 (0) 631 205-4218
E-Mail: christoph.richter(at)startklar2023.de

Zwischen Kaiserslautern und Landau stimmt … die Ökologie


Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Vielfalt, Funktion und Ökologie von fließenden und stehenden Gewässern? Wie beeinflussen Klimafolgen, wie sinkendes Grundwasser oder die Versalzung von Böden, die Ökosystemdienstleistungen? Und welche Rückschlüsse und Prognosen ermöglichen daraus gewonnene Erkenntnisse auf den Wandel sozialer Systeme? Diesen und vielen weiteren Fragen widmen sich die Teams von Prof. Thorsten Stoeck und Jun. Prof. Sabine Filker (Kaiserslautern) sowie Prof. Ralf Schäfer, Jun. Prof. Elisabeth Berger und Jun. Prof. Mirco Bundschuh (Landau) in gemeinsamen Forschungsprojekten.

„Alles begann mit einem Anruf aus Landau. Damals war die geplante Zusammenführung von Kaiserslautern und Landau noch nicht viel mehr als ein Gerücht“ erinnert sich Prof. Stoeck an die Anfänge der Zusammenarbeit. Prof. Schäfer (Landau) ergänzt: „Vor der Pandemie war es noch sehr einfach sich persönlich kennenzulernen. Bei unseren ersten, noch privaten Treffen stellten wir schnell fest, dass eine Zusammenarbeit zwischen unseren Gruppen viele Synergien erzeugen könnte.“ Unter Leitung von Jun. Prof. Berger wird so mittlerweile gemeinsam am BMBF-geförderten Forschungsprojekt „SaliDRAAjuj“ gearbeitet, dessen Schauplatz Marokko ist: „Wir untersuchen in Kollaboration mit lokalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft die Folgen von Versalzung und anthropogenen Einflüssen unter anderem auf die Landwirtschaft, die Wasserqualität und Biodiversität aber auch auf soziale Aspekte wie das Wassermanagement“. „Ich schätze die interdisziplinäre Herangehensweise der Kolleginnen und Kollegen in Landau. Die verschiedenen Perspektiven bereichern und geben Impulse für neue spannende Fragestellungen“ beschreibt Jun. Prof. Filker die Zusammenarbeit.

In einem anderen Projekt befassen sich Jun. Prof. Bundschuh und Prof. Stoeck mit der Entwicklung eines Modells, um den Einfluss von Stressoren auf die Dienstleistungen eines Ökosystems untersuchen und vorhersagen zu können. „Unsere Kompetenzen ergänzen sich in diesem Projekt perfekt. Während der Fokus der Landauer Gruppe auf der Kopplung von Prozessen, Funktionen und Ökosystem liegt, ist Kaiserslautern stark in der ökologischen Grundlagenforschung und der molekularen Mikrobiom-Forschung“ so Jun. Prof. Bundschuh (Landau). Ziel in dem mit Drittmittel geförderten Projekt ist es, Maßnahmen für das Gewässermanagement abzuleiten, so Lebensräume von Organismen zu schützen oder wiederherzustellen und einen Beitrag zum Erreichen der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu leisten.

Die positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit lassen die Beteiligten gemeinsame Ziele entwickeln: „Wir planen im Laufe des kommenden Jahres einen gemeinsamen Antrag für ein koordiniertes Projekt zu stellen“ kündigen Prof. Schäfer und Prof. Stoeck an.

Ansprechperson(en)

Impressum

Technische Universität Kaiserslautern / Campus Landau der Universität Koblenz · Landau
VISDP: Christoph Richter
Tel.: +49 (0) 631 205-4218
E-Mail: christoph.richter(at)startklar2023.de
www.startklar2023

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