Newsletter „startklar_2023“ Ausgabe 04/2021

1. Juli 2021

Liebe Leser*in,


„Einzeln sind wir stark, gemeinsam sind wir stärker“ – dieser Leitspruch wird mit Leben gefüllt. Die am 24. Juni erfolgreich gestartete Ringvorlesung „Mensch und Raum“ des Fachbereichs Erziehungswissenschaften in Landau und des Fachbereichs Architektur in Kaiserslautern zeigt, wie gut sich die Forschungskompetenzen unserer beiden Standorte ergänzen. Zwei weiteren Vorlesungen werden in dieser Reihe in diesem Sommer noch stattfinden. Lesen Sie dazu mehr in den Meldungen.

„Einzeln sind wir stark, gemeinsam sind wir stärker“ ist auch das Motto, mit dem wir schon jetzt gemeinsame Erfolge in der Drittmitteleinwerbung feiern: Die Carl-Zeiss-Stiftung legt für uns einen Fonds zur Förderung der Nachhaltigkeitsforschung mit zwei Millionen Euro auf. In der Begründung dazu heißt es: „Die Standorte in Kaiserslautern und Landau verfügen in diesem Bereich über eine starke Forschungstradition. Gerade in interdisziplinären Forschungsansätzen und dem Aufbau von neuen Querverbindungen zwischen den beiden Standorten sehen wir wichtige Impulse für die Zukunft.“. Lesen Sie dazu mehr in den Meldungen.

Den Leitspruch „Einzeln sind wir stark, gemeinsam sind wir stärker“ prägten im vergangenen Monat auch die Senatsausschüsse unserer beiden Standorte. Diese die tagten am 1. Juni erstmals gemeinsam und richteten ihren Blick in die nahe Zukunft, um Eckpunkte für die Grundordnung der neuen Universität zu erarbeiten. Lesen Sie dazu mehr in den Meldungen. Wir laden Sie dazu ein, sich über die Fortschritte und Ergebnisse in der Zusammenführung zu informieren. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Ihr Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter

Präsident Technische Universität Kaiserslautern

Ihre Prof. Dr. Gabriele E. Schaumann

Vizepräsidentin Campus Landau

Anlass zum Kennenlernen: Öffentliche Ringvorlesung „Mensch und Raum“; heute und noch zwei weitere Termine im Juli


Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Erziehungswissenschaft, Philosophie und Architektur? Wo gibt es aus Sicht der Forschung erkenntnisleitende Berührungspunkte? Um dies auszuloten, begegnen sich im Sommersemester 2021 der Landauer Fachbereich Erziehungswissenschaften und der Kaiserslauterner Fachbereich Architektur bei der gemeinsamen Ringvorlesung „Mensch und Raum“.

Die Termine werden abwechselnd von den zwei Standorten aus übertragen und jeweils im Zweierteam bestritten. Die Ringvorlesung startete am 24. Juni in Landau mit Prof. Dr. Ralf Becker, Jun.-Prof. Dr. Lars Hopstock zu den Fragen „Welche Rolle spielt der Begriff der Landschaft im Kontext unseres gesellschaftlichen Naturverhältnisses? Wie lässt sich diese Diskussion auf urbane Vegetationsbilder übertragen?“.

  • 1.7.: „Auf welche Weise beeinflussen Fassaden und Innenräume von Gebäuden, wie wir Menschen unsere Lebenswelt wahrnehmen und verorten?“, 18 bis 20 Uhr, Waldbühne Kaiserslautern, mit Prof. Dr. Anja Wildemann, Prof. Helmut Kleine-Kraneburg
  • 8.7.: „Was für eine Rolle spielen architektonische Raumkonzepte für das kindliche Wohlbefinden?“, 18 bis 20 Uhr, Reithalle Landau, mit Prof. Dr. Pascal Bastian, Jun.-Prof. Max Otto Zitzelsberger
  • 15.7.: „Wie lässt sich Architektur in einer Weise theoretisieren, die nicht nur die formalen Eigenschaften des gebauten Objekts in den Blick nimmt, sondern dessen Bedeutung als Kulturleistung?“, 18 bis 20 Uhr, Waldbühne Kaiserslautern, mit Prof. Dr. Angelo van Gorp, Prof. Dr. Matthias Schirren.

Das gesellschaftliche Miteinander und die Entwicklung des Individuums, so eine Grundannahme, ist ebenso von pädagogischen, philosophischen und psychologischen Aspekten geprägt wie von den wahrnehmbaren Qualitäten des gegebenen, gestalteten und gebauten Raums. Die Termine sind als hybride Veranstaltungen geplant und starten jeweils um 18 Uhr. Die Anmeldung für die Teilnahme vor Ort oder per Zoom erfolgt per Nachricht an: gemeinsame_gf_forschung@uni-landau.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ansprechperson(en)

Carl-Zeiss-Stiftung stellt zwei Millionen Euro für Nachhaltigkeitsforschung bereit


Die Carl-Zeiss-Stiftung legt für uns einen Fonds zur Förderung der Nachhaltigkeitsforschung mit zwei Millionen Euro auf. Mit dem Geld sollen standortübergreifende Forschungsaktivitäten gefördert werden. Im Fokus stehen dabei die MINT-Fächer. Außerdem sollen der wissenschaftliche Nachwuchs für das Thema sensibilisiert und verschiedene Veranstaltungsformate unterstützt werden.

Wenn 2023 die neue Universität ihre Arbeit aufnimmt, soll der Nachhaltigkeitsforschung in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern eine besondere Bedeutung zukommen. Dank des Carl-Zeiss-Kooperationsfonds für Nachhaltigkeitsforschung können nun erste Grundsteine dafür gelegt werden.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Carl-Zeiss-Stiftung unsere gemeinsamen, standortübergreifenden Forschungsprojekte im Bereich der Nachhaltigkeit fördert“, sagt Prof. Dr. Werner Thiel, Vizepräsident für Forschung und Technologie in Kaiserslautern. „Damit haben wir die Möglichkeit, langfristige Kooperationen zu festigen und die gemeinsame Forschung an beiden Standorten auszubauen.“ Prof. Dr. Ralf Schäfer, Beauftragter für Forschung, Nachhaltigkeit, Transfer und Internationalisierung am Campus Landau, ergänzt: „Nachhaltigkeit ist für uns ein sehr wichtiges Thema. Mit unserer Forschung können wir einen Beitrag leisten, nachhaltige Innovationen für Gesellschaft und Wirtschaft zu entwickeln.“

Mit den Mitteln des Carl-Zeiss-Kooperationsfonds sollen rund zehn Forschungsprojekte gefördert werden, bei denen Teams beider Standorte zusammenarbeiten. Auch die Einrichtung einer standortübergreifenden, interdisziplinären Nachwuchsgruppe und die Unterstützung von verschiedenen Veranstaltungsformaten wie Tagungen und Vortragsreihen sind vorgesehen. Geplant ist zudem, exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit ihren Projekten zu fördern. Ihre Vorhaben sollen auch dabei helfen, die standortübergreifende Profilbildung in der MINT-basierten Nachhaltigkeitsforschung zu stärken. Über die einzelnen Projekte, die im Rahmen einer Ausschreibung an beiden Standorten eingereicht werden konnten, wird ein achtköpfiges Expertengremium entscheiden.

Ansprechperson(en)

SALD und SAUS erarbeiten Ziel- und Gütekriterien für die Grundordnung der neuen Universität


Am 1. Juni fand die erste gemeinsame Sitzung der Senatsausschüsse aus Kaiserslautern (SAUS) und Landau (SALD) statt. Die beiden Gremien legten im Landauer Audimax die Eckpunkte fest, um die Inhalte der Grund- und Wahlordnung der neuen Universität zu entwickeln. Hierzu definierten die Vertreter:innen beider Standorte Ziel- und Gütekriterien.

Mit der Grundordnung wird zum 1. Januar 2023 die Grundlage für eine funktionierende Universität gelegt. Im Verständnis von „einzeln sind wir stark, gemeinsam sind wir stärker“, bekundeten alle Mitglieder von SALD und SAUS ihren festen Willen, Synergien zu schaffen und zu nutzen, um eine starke forschungsorientierte Universität zu gestalten, die sich als Einheit versteht. „Die Grundordnung soll in den kommenden Jahren einen Rahmen bieten, in dem die neue Universität zusammenwachsen und sich weiterentwickeln kann. Die Grundordnung soll deshalb auch Strukturen für einen gemeinsamen Entwicklungsprozess vorsehen“ erläutert Prof. Dr. Gabriele E. Schaumann, Vizepräsidentin am Campus Landau das Vorgehen.

Die Grundordnung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, eine gemeinsame Universität zu bilden. „Die gemeinsame Entwicklung der Grundordnung stärkt das gegenseitige Vertrauen. Alle Anliegen müssen dazu ressourcenorientiert, offen und fair diskutiert werden. Verbindliche sowie klar und eindeutig formulierte Regelungen sind dabei ebenso wichtig wie das Einnehmen verschiedener Standpunkte und Perspektiven“ fasst Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter, Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern die Erfolgskriterien der Zusammenarbeit zusammen. Es wurde darüber hinaus festgelegt, dass die die neue Grundordnung eine effektive und effiziente Zusammenarbeit sicherstellen muss und es allen am Prozess Beteiligten möglich sein soll, sich mit ihr zu identifizieren.

In der zweiten gemeinsamen Sitzung in der Fruchthalle in Kaiserslautern wurden am 30 Juni die ersten inhaltlichen Punkte diskutiert. Die Gespräche dazu werden in der dritten Sitzung am 20. Juli im Landauer Audimax fortgeführt. Lesen Sie darüber in der kommenden Ausgabe des Newsletters.

Ansprechperson(en)

Christian Dristram

Kaiserslautern
Tel.: +49 (0) 631 205-5947
E-Mail: strukturreform(at)uni-kl.de

Dr. Florian Bernstorff

Landau
Tel.: +49 (0) 6341 280 32 288
E-Mail: profilundstruktur(at)uni-landau.de

Impressum

Technische Universität Kaiserslautern / Campus Landau der Universität Koblenz · Landau
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Tel.: +49 (0) 631 205-4218
E-Mail: christoph.richter(at)startklar2023.de
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